Unterscheidung der Geister oder Reflexion einer Entscheidung

InmeinerGlaubensgruppe in der ich schnuppere und die von dem Jesuiten Ignatius von Loyola geprägt ist, haben wir gestern uns angeschaut wie man zu einer Entscheidung gekommen ist und das reflektiert. Ich schreibe hier mal die Fragen zu Eurer Anregung hier nieder, finde sie sehr nützlich. Es ist unabhängig ob es eine kleine Alltagsentscheidung ist oder eine große Lebensentscheidung.

Wähle eine getätigte Entscheidung aus.

Wie kam ich in diese Entscheidungssituation?

Wie habe ich zunächst darauf reagiert ( darauf eingehend, zögerlich, wegschiebend)?

Wie lange dauerte meine Entscheidungsfindung? Habe ich mir Zeit gelassen, genügend, oder zu lange? Bin ich dran geblieben?

Habe ich entschieden? Oder hat ev. jemand mit mir mitentschieden, mich beeinflusst, anstatt meiner Person, über mich hinweg?

Fühlte ich mich frei oder unter Druck? Wodurch? (Zeit, Erwartungen eigene von dritten, Konsequenzen, Finanzielles etc)

Wie fühlte ich mich nach der Entscheidung?

freier? zufriedener? erleichtert? unsicher? traurig? leer? wütend?

Möchte ich im Nachhinein etwas ändern oder nicht? Fühlt sich im Rückblick eine Woche/Monat später die Entscheidung trotz vielleicht aller Schwere/ Konsequenzen richtig an?

Vielleicht könnt ihr mit diesen Anregungen etwas anfangen, ich finde es einen guten Weg zu reflektieren. Mir tut wie auch immer eine Entscheidung ausfällt Klarheit immens gut, kann mit Unklaren Situationen nicht gut leben, die kosten mich zuviel Energie.

Einen schönen Tag Euch allen, Lg, Bernadette

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